Weihnachtszeit- und Neujahrsfest auf Madeira

Madeira ist vom 1. Dezember bis zum 10. Januar für seine wunderschöne Weihnachtsbeleuchtung und das einzigartige Feuerwerk zu Silvester in der Inselhauptstadt Funchal bekannt. Bereits im November werden überall auf der Insel unzählige Lichter angebracht und in liebevoller Detailarbeit Weihnachtskrippen aufgebaut. Von Anfang Dezember bis zum Heiligen-Drei-Königstag gibt es ein vielseitiges Programm von Veranstaltungen.


8. Dezember

Es wird feierlich die Weihnachtsbeleuchtung angeschaltet und die Städte und Dörfer auf Madeira erstrahlen in vielen bunten Farben. Sämtliche Straßen werden mit unterschiedlichen Motiven beleuchtet.


Weihnachtskrippen

Überall in den Dörfern und Städten werden die verschiedensten Krippen aufgebaut. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.


23.Dezember Marktnacht

Dies ist eine traditionelle Feier, bei der auch die Madeirenser, die lange Wege von der Nordseite nach Funchal hatten, ihre letzten Weihnachtseinkäufe erledigen konnten. Diesen Brauch hat man weiter erhalten, auch wenn die Wege heute durch gut ausgebaute Straßen kürzer geworden sind. 
Rund um den „Mercado dos Lavradores“ verwandeln sich die umliegenden Straßen in einen richtigen Bazar. Die Verkaufsstände sind die ganze Nacht geöffnet. Hier werden verschieden regionale Produkte angeboten: Blumen, Sträucher, Obst, Gemüse, Süßigkeiten, das traditionell Carne Vinho e Alho und das für Weihnachten typische Getränk, die „Poncha“.
Musik- und Folkloregruppen tragen zur Unterhaltung und zur Feststimmung bis in die frühen Morgenstunden bei.
Dieses Fest sollten Sie auf keinen Fall verpassen.


Zur Weihnachtszeit gehören die beliebten „Bolo-de-Mel” (Honigkuchen) und die „Broas de Mel” (Honigkekse) und hausgemachte Liköre. Diese können Sie an vielen Ständen auf dem „Weihnachtsmarkt“ in Funchal probieren.


24. Dezember Mitternachtsmesse

Die Gottesdienste "Missas do Galo" (Gottesdienst des Hahns) kündigen das Kommen des Erlösers an. Diese religiöse Tradition wird von der Insel Madeira sehr intensiv gelebt. Man sagt, dass ein Hahn das erste Tier war, der die Geburt Jesus erleben durfte, darum auch der Name "Missa do Galo".
Die Altäre werde mit Blumen (Orchideen und Anthurien) und mit einer Figur von Jesus, liegend auf dem Stroh, geschmückt. Diese Krippen sich authentische Kunstwerke, die die Geburt Jesus darstellen, mit Engel, Hirten in den Bergen, den drei heiligen Königen und mit dem Stern, der sie leitet.


28. Dezember Stadtlauf

Der Stadtlauf in Funchal ist einer der ältesten Wettkämpfe in Portugal und in Europa (seit 1958). Dieser Wettkampf, der im Laufe der Zeit immer mehr nationale und internationale Leichtathleten anlockt, erfüllt am Wettkampftag die Hauptstadt Madeiras mit viel Adrenalin und Unterhaltung.


31. Dezember Silvester

Das grandiose Feuerwerksspektakel wurde vom Guinness-Buch der Rekorde offiziell als das größte Feuerwerk der Welt anerkannt (2006).

Ein Highlight ist es,  den Jahreswechsel  einmal auf Madeira zu verbringen. Vom Hafen aus ist das Feuerwerk gut zu sehen. Hier befinden sich dann auch viele kleine Stände mit Köstlichkeiten. Ein besonderes Erlebnis ist das Feuerwerk von einem der verschiedenen Schiffe. 
Die Schiffe fahren durch die Bucht von Funchal und feiern mit Ihnen mit Sekt und Musik ins neue Jahr.
Plätze für die Schiffe oder auch in den Restaurants Funchals können Sie bei uns im Büro buchen und sich von den Farben und Lichten begeistern lassen.


5. Januar

Familien, Freunde und Nachbarn treffen sich um von Tür zu Tür zu ziehen und die "Cantar os Reis" oder "Janeiras" zu singen.

Wussten Sie schon?

Christus-Statue in
Garajau - „Cristo Rei“


Eine Wanderung zur Christo Rei Statue lohnt sich. Die Christo-Rei-Statue von Ponta do Garajau steht auf einer Felsklippe zwischen Caniço und Funchal. Von Caniço de Baixo aus ist es ein wunderschöner Ausflug dorthin. Diese imposante Statue, von der sich die Seefahrer eine sichere Heimfahrt erwünschen, wurde 1927 von dem Franzosen Serraz erbaut und hat noch eine kleinere “Schwester“ in Lissabon. Vom Plateau aus führt  eine Seilbahn für jeden einzelnen Gast zum Strand hinunter. Dort gibt es ein Lokal, wo man dem Bad im Atlantik direkt am Meer sitzen  und frischen Fisch genießen kann.

Dicht neben dieser Statue ist die steile Klippe. Von hier aus wurden früher Verstorbene, die nicht den katholischen Glauben hatten,  ins Meer geworfen. Sie durften diese nicht in madeirensischer Erde bestatten. Das betraf vor allem die Engländer. Das änderte sich erst 1765, als der englische Friedhof entstand.